Jubiläumsjahr - Was wir feiern


Wir wollen in Freude von der Güte Gottes reden.

Wir wollen die Wurzeln unseres Glaubens vertiefen, dass er Nahrung findet, wächst und Früchte trägt.

Wir wollen nicht für uns bleiben, sondern feiern in der Gemeinschaft der Ökumene.

 

2017 ist ein besonderes Jahr für die evangelischen Christinnen und Christen: sie denken an den Beginn der Evangelischen Kirche. Die am 31. Oktober 1517 in Wittenberg veröffentlichten 95 Thesen Martin Luthers waren ein Aufbruch, der so manche Verdunkelung beseitigt hat, Christinnen und Christen von eingeschlagenen Irrwegen zurückgeholt und in vielem zur Freude des Evangeliums und zur Zuversicht des Glaubens geführt hat. Dieser Aufbruch hat aber auch, durch die aus ihm resultierende Trennung, schwere Belastungen mit sich gebracht. Nach 500 Jahren einer Geschichte von zum Teil gewalttätigen Auseinandersetzungen, hat sich heute vieles verändert.

2017 begehen wir das Gedenken an die Reformation, also an den Aufbruch des Jahres 1517, gemeinsam mit unserer katholischen Schwesterkirche. Das ist uns Grund zur Freude und zur Dankbarkeit.

In all dem geht es um unseren gemeinsamen Glauben, geht es darum, dass wir Jesus Christus nachfolgen, der uns von Angst befreit und den Mut gibt, neu und anders zu leben. Dies wollen wir mit einer Fülle von Projekten, Veranstaltungen, Ausstellungen feiern. Alle Pfarren im gesamten Land beteiligen sich daran. Es ist eine Einladung, den Spuren des Glaubens zu folgen, sichtbar zu machen, wofür evangelische Christinnen und Christen in Oberösterreich stehen, wie sie ihren Glauben leben. Aus dem vielfältigen Netzwerk an Veranstaltungen und Projekten ragen drei Schwerpunkte in besonderer Weise heraus: die Ausstellung "1517! UND HEUTE?" in Steyr, die noch bis November 2017 zu sehen ist, der Oberösterreichische Kirchentag am 15. Juni 2017 in Linz, das Fest der evangelischen Christinnen und Christen, und der Österreichische Kirchentag am 30. September 2017 in Wien.

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OÖ Kirchentag


Der OÖ Kirchentag ist DAS Fest der evangelischen Christinnen und Christen in Oberösterreich, zudem ALLE herzlich eingeladen sind, um gemeinsam zu feiern!

 

Der Oberösterreichische Kirchentag ist ein besonderer Höhepunkt im Reformationsjahr 2017. Erstmals feiern die evangelischen Christinnen und Christen gemeinsam mit allen, die teilnehmen möchten, ein Fest des Glaubens, der Freude und der Gemeinschaft in Linz. Vom Martin Luther Platz über den Domplatz bis zum Landhaus spannt sich der Bogen, der an diesem Tag quer über die Landeshauptstadt gelegt wird. Die vielen Bausteine des Programms werden schrittweise ergänzt. Sicher ist: es gibt auf diesem Fest immer etwas zu entdecken!

Das Fest ist eine herzliche Einladung an alle!

 

 

Programm

  • ab 8:00 Uhr Ankommen bei der Martin-Luther-Kirche
  • 09:30 Uhr Festgottesdienst am Domplatz
  • ab 12:00 Uhr Festes beim, im und um das Landhaus mit Kabarett, Kulinarik, Kinderprogramm, "Reformation verzaubert", Streifzug durch fünf Jahrhunderte Evangelisches Leben, Podiumsdiskussion, Musik von Kohelet 3 und vielen anderen, der neuen Lutherbibel, usw.
  • 19:30 Uhr Musikalischer Abschluss, gestaltet von der Outbreak-Band
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Programmpunkte


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Ausstellung "1517! UND HEUTE?"


Mehr als 80 Städte in 15 Ländern Europas tragen den Titel „Reformationsstadt“. Steyr ist als einzige Stadt Oberösterreichs Teil dieses Partnerschaftsprojektes europäischer Kirchen und Städte anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation. Dies ist Anlass für die Evangelische Kirche Oberösterreichs, in Steyr ein besonderes Ausstellungsprojekt zu verwirklichen:

„1517! UND HEUTE?“ ist der Titel der Ausstellung im Museum der Stadt Steyr, die in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes ist.

Interessant ist der Ort, der für die Ausstellung gewählt wurde. Er stammt exakt aus jener Zeit, der die Ausstellung gewidmet ist. Der „Innerberger Stadl“ wurde 1609 errichtet und sollte als Vorratslager, also als Speicher dienen. Die mächtigen Holzbalken, der Boden, die Decke, die den "Innerberger Stadl" heute prägen, sind im Original vorhanden.

Wer die Ausstellung betritt, der begibt sich also sprichwörtlich auf historischen Boden.

 

An der Ausstellung haben viele Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Institutionen und  Arbeitsbereichen gemeinsam gearbeitet, (mit-)konzipiert und (mit-)gestaltet - auf ehrenamtlicher Basis. Mitgewirkt haben die Stadt Steyr, das Stadtmuseum, des Stadtarchiv, die Ev. Pfarrgemeinde und die Ev. Diözese Oberösterreich. Gestaltet wurde die Ausstellung von Günther Matern und Katja Jegorow-Matern, sowie der Tischlerei Jungreithmayr. Mitgewirkt haben auch Ingrid Weichselbaumer, sowie Schülerinnen und Schüler des „Reformpädagogischen Oberstufenrealgymnasiums der Evangelischen Kirche“ (kurz: „ROSE“) in Steyr.

Auch inhaltlich geht die Ausstellung neue Wege: sie bleibt nicht im rein historischen, sondern spannt einen Bogen bis zur Gegenwart. Deshalb ist diese Ausstellung immer wieder unterbrochen von Elementen, in denen ein  Brückenschlag in die Gegenwart versucht wird, durch Hinweise auf die bleibende und aktuelle Bedeutung reformatorischer Gedanken und Anliegen.

 

Die Ausstellung ist bis  

5. November 2017 im Museum der Stadt Steyr ("Innerberger Stadl", Am Grünmarkt 26), jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 – 16 Uhr zu sehen.

EINTRITT FREI!

 

Ein empfehlenswertes Ausflugsziel für Schulklassen, Gemeinden und alle Interessierten.

 

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Wien Rathausplatz


Das Reformationsfest Österreich.

30. September 2017 in Wien, Rathausplatz. 20.000 Menschen werden erwartet.

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Reformationstag


31. Oktober ist Reformationstag!
Er wird in den einezlnen Gemeinden in Oberösterreich gefeirt.
In jeder evangelischen Gemeinde in Österreich gibt es zu diesem Anlass einen Gottesdienst.

Herzlich Willkommen!

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News


Aufbau der Ausstellung in Steyr

Am Donnerstag, des 23. März wird die Ausstellung in Steyr eröffnet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am Freitag sind die ersten Aufbauarbeiten gestartet. Highlight: Das Eintreffen der großen Tonobjekte, die schüler der evangelischen Impulsschule in einer umfangreichen Projektarbeit unter der Leitung von Frau Prof. Weixelbaumer gestaltet haben. Die Tonobjekte sind Teil eines Kernstücks der Ausstellung: Ein riesiges historisches Stadtbild von Steyr us dem 16. Jahrhundert wird mit den Tonobjekten veranschaulicht...

 

Beeindruckende Eröffnung in Steyr

In Anwesenheit vieler Ehrengäste wurde die Ausstellung "1517! UND HEUTE?" im "Innerberger Stadl" in Steyr eröffnet. "Gastgeber" Pfarrer Friedrich Rößler konnte Superintendent Gerold Lehner, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bürgermeister Gerald Hackl an der Spitze vieler weiterer Ehrengäste begrüßen. Die Ausstellung selbst fand großen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern. Eine zeitgemäße Gestaltung, für die Günther Matern und Katja Jegorow-Matern (Matern Creativbüro St. Georgen/Attergau) verantworlich sind, sorgt dafür, dass die vielfältigen Themen gut aufbereitet sind. Inhalte und Themen wurden von Superintendent Lehner gemeinsam mit Pfarrer Rößler, einem Team des Stadtmuseums Steyr und dem Steyrer Stadtarchivar Raimund Locicnik erarbeitet. "Herzstück" der Ausstellung ist der Beitrag der Schülerinnen und Schüler des Reformpädagogischen Realgymnasiums Steyr der Evangelischen Kirche: historische Gebäude aus Ton rekonstruiert, aufgebaut auf einem Stadtplan von Steyr.

Kontakt


Evangelische Superintendentur A.B. Oberösterreich
Bergschlösslgasse 5
A-4020 Linz

Mail: ooe@evang.at

Tel. +43 (0) 732/65 75 65 -0 Fax DW -33

social 31 facebook https://www.facebook.com/EvangKircheOOE

 

IMPRESSUM:

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Bergschlösslgasse 5
A-4020 Linz

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Internet: http://www.evang-ooe.at
Mail: ooe@evang.at

Sekretariat Superintendent Dr. Gerold Lehner:
Elisabeth Jungreithmayr, MBA

Superintendent:
Dr. Gerold Lehner

Sup.-Kurator:
Johannes Eichinger